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Elektrizität von einst bis heute

Elektrizität - von einst bis heute
Gaswerk - Erdgas
Wasser - das älteste Versorgungssystem
Die Energie Uster AG

Alfred Zellweger (1855-1916) war es, der bereits 1894 in einer Umfrage herauszufinden suchte, ob in Uster genügendes Interesse für elektrisches Licht und für Motorenkraft vorhanden sei. Im Jahre 1896 bestellte dann die Zivilgemeindeversammlung Kirchuster eine Kommission zur Einführung der elektrischen Dorf- und Strassenbeleuchtung und zum Bau eines Elektrizitätswerkes. Bereits am 1. November 1897 konnte dieses auf dem Gelände an der Asylstrasse seiner Bestimmung übergeben werden. Den Strom erzeugte man mit zwei Dynamomaschinen, die von Gasmotoren mit einer Leistung von 75 PS angetrieben wurden. Die Verteilung in Kirchuster geschah anfänglich mit Gleichspannung von 110 Volt über eine grosse Akkumulatorenbatterie. Ab 1904 wurde zusätzlich Energie vom Verbund-Kraftwerk Beznau-Löntsch bezogen. An dessen Stelle traten am 1. Januar 1909 die neugegründeten Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ). 1920 begann der Ausbau der Anlagen auf Drehstrom, und 1928 konnte der Umbau auf die Normalspannung 3x380/220 Volt abgeschlossen werden. Die Gasmotoren setzte man im gleichen Jahr ausser Betrieb.

Das Areal an der Asylstrasse blieb bis Mitte der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts Zentrum der Ustermer Stromversorgung. Heute führen unterirdische Leitungen mit einer Spannung von 110 Kilovolt den Strom für Uster in ein Unterwerk, und über 16-Kilovolt-Kabelleitungen, Transformatorenstationen und Niederspannungsleitungen erfolgt dann die Verteilung in die Quartiere und Aussenwachten.

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Elektrizität, Erdgas, Wärme, Wasser
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